Leitfäden

Digitale Speisekarten für Restaurants: der komplette Leitfaden 2026

Was eine digitale Speisekarte ist, was sie kostet, welche Hardware du brauchst und wie sie den Alltag im Restaurant verändert. Der komplette Crubby-Leitfaden.

Von Das Crubby-TeamVeröffentlicht am 20. Juni 20263 Min. Lesezeit

Die digitale Speisekarte ist derzeit die am schnellsten voranschreitende Veränderung in der Gastronomie: weg vom Papier, das nach drei Tagen veraltet ist, hin zu einer lebendigen Fläche auf den Bildschirmen in deinem Raum, in Echtzeit bearbeitbar. Dieser Leitfaden behandelt, was sie ist, was sie kostet, wie sie installiert wird, und was sich tatsächlich ändert, sobald sie läuft.

Kurz gesagt

  • Eine digitale Speisekarte ist deine Karte auf einem Bildschirm (TV, Tablet) oder auf dem Handy des Gastes per QR, gesteuert von einem Web-CMS und live synchronisiert.
  • SaaS-Preise beginnen bei rund 40-50 €/Monat für einen Bildschirm; du kannst einen vorhandenen Smart-TV weiterverwenden.
  • Es ist das stärkste Format für die Allergen-Konformität (EU 1169/2011): Markierungen pro Gericht, in Sekunden bearbeitbar.
  • Keine proprietäre Hardware: Jeder moderne Smart-TV mit Browser funktioniert.

Was eine digitale Speisekarte wirklich ist

Eine digitale Speisekarte ist eine Darstellung der Karte deines Restaurants auf einem Bildschirm, einem TV, einem Monitor, einem Tablet oder auf dem Handy des Gastes über einen QR-Code. Sie wird über ein Web-Dashboard bearbeitet, in Echtzeit synchronisiert und kann mit Bestellung, Zahlung und Warenwirtschaft verbunden werden.

Es geht nicht um den Bildschirm. Es geht darum, dass die Karte zu Software wird: Eine Änderung verbreitet sich sofort überallhin, ohne Neudruck und ohne abweichende Versionen zwischen Räumen oder Standorten.

Was eine digitale Speisekarte kostet

Eine digitale Speisekarte als Software-as-a-Service beginnt bei etwa 40-50 €/Monat für einen Basistarif mit einem Bildschirm. Fortgeschrittene Tarife mit mehreren koordinierten Bildschirmen plus Extras (integrierte Zahlung, mehrsprachig, Bestellung am Tisch) reichen bis 100-150 €/Monat.

Die Hardware ist günstig, und der Neukauf ist optional: Verwende einen vorhandenen Smart-TV weiter oder ergänze einen älteren Fernseher um einen Streaming-Stick für 40 €. Die Tarife von Crubby sind Essential (49 €), Pro (99 €) und Premium (149 €), siehe Preise.

Bevor du unterschreibst

Achte auf den schleichenden Preisanstieg bei Lizenzen pro Bildschirm. Frag, ob der Preis pro Lokal oder pro Display gilt, bevor du auf einen zweiten TV skalierst.

Wie es funktioniert, von Anfang bis Ende

  1. 01

    Die Speisekarte gestalten

    Deine Gerichte, Kategorien, Fotos und Preise werden auf einem Board angeordnet: Crubby gestaltet es wie ein Branding-Studio, nicht wie eine Vorlage.
  2. 02

    Einen Bildschirm verbinden

    Öffne den Browser des TVs, gehe zur URL deines Bildschirms und lege sie als Startseite fest. Die Karte lebt dort dauerhaft.
  3. 03

    Von überall bearbeiten

    Ändere einen Preis oder nimm ein Gericht heraus (86) über das Web-Dashboard oder dein Handy; jeder Bildschirm aktualisiert sich innerhalb von Sekunden.

Die Hardware, die du brauchst

Jeder moderne Smart-TV (ab 2018) mit Webbrowser funktioniert: Samsung Tizen, LG webOS, Android TV, Fire TV. Es gibt keine proprietäre Box. Als Notlösung erledigt ein Mini-PC für 100-200 € hinter einem beliebigen Monitor die Aufgabe.

  • 32-43", Bartheke oder Schaufenster, aus der Nähe lesbar.
  • 50-55", Gastraum, aus 3-4 Metern lesbar.
  • 65-75", Eingang oder große Räume.

Allergene und Konformität

Die EU-Verordnung 1169/2011 verpflichtet Restaurants, die 14 Allergene klar und zugänglich zu kommunizieren. Dafür ist eine digitale Speisekarte besser als Papier: Allergene sind strukturierte Metadaten, sichtbare Chips neben jedem Gericht, in Sekunden bearbeitbar, wenn sich ein Rezept ändert.

Konformität ist kein laminierter nachträglicher Einfall mehr, sondern wird zu einer Funktion, die deine Gäste tatsächlich nutzen.

Wie du einen Anbieter auswählst

  1. 1.Maßgeschneidert oder Vorlage? Crubby gestaltet deine Karte, wie es eine Agentur tun würde.
  2. 2.Hardware-Bindung oder webbasiert? Webbasiert bedeutet keine Bindung.
  3. 3.Multi-Screen-Regeln? Unverzichtbar, wenn du mehr als ein Display betreibst.
  4. 4.Mehrsprachig? Entscheidend, wenn du Touristen empfängst.
  5. 5.Transparente Preise? Die Tarife sollten öffentlich sein.
Muss ich einen speziellen Bildschirm kaufen?
Nein. Jeder Smart-TV mit Browser funktioniert, oder ein günstiger Streaming-Stick an einem älteren TV.
Wie schnell erscheinen Änderungen?
Normalerweise innerhalb weniger Sekunden nach dem Speichern: Jeder verbundene Bildschirm aktualisiert sich von selbst.
Können Gäste darüber bestellen?
Ja, im Premium-Tarif: Gäste bestellen und zahlen per QR mit Apple Pay, Google Pay oder Karte. Siehe Bestellung am Tisch.

Möchtest du eine digitale Speisekarte wie diese?

Unser Team gestaltet deine Karte passgenau, kostenloser Vor-Ort-Termin.

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